Aktuelles und Veranstaltungen

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Sommeröffnung, Abendflohmarkt und "Live im Park"

Diesen Sommer wird der verträumte Park zum Schauplatz von Markttreiben und Livemusik. Den Auftakt macht am 22. Juni von 18 bis 22 Uhr der Abendflohmarkt mit Livemusik. Von Juli bis September schließt sich jeden ersten Freitag die Open-Air-Reihe "Live im Park" an. Junge Musiker und Bands aus der Region machen dann von 20 bis 22 Uhr den Park zu ihrer Kulisse.

Für "Live im Park" suchen wir junge Musiker aus Landsberg und Umgebung, die Lust haben, jeweils eine Stunde Musik zu machen. Willkommen sind Solisten wie Bands, Gesang, Instrumente und Musikrichtungen aller Art - Heavy Metal ausgeschlossen. Interessierte melden sich bitte unter Tel. 08191/128 360 oder per E-Mail.

Die Stände für den Abendflohmarkt am 22. Juni sind bereits ausgebucht.

Sommer im Herkomer Museum

Erste Lichtstube im Herkomer Museum

Eigentlich ganz einfach – wäre da nicht das "Aber"

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In der neu eingerichteten Lichtstube des Herkomer Museum treffen sich erstmals Handarbeitsbegeisterte zum Arbeiten und fachlichen Austausch in geselliger Runde. Ausgerechnet die Beleuchtung macht am Samstag in der „Lichtstube“ anfangs Probleme. Nachdem aber eine mitgebrachte Tageslichtlampe als Verursacherin des Wacklers ausgemacht  ist, kann knapp ein Dutzend handarbeitsbegeisterter Frauen endlich loslegen. Und auch die Klöpplerin Anita Lomitzky kommt an diesem strahlenden Frühlingstag mit der hell durch die Werkstattfenster scheinenden Sonne ohne Zusatzbeleuchtung gut zurecht.

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„Klöppeln“, erklärt sie einigen Interessierten, die ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen, „ist ganz einfach: immer nur drehen und kreuzen.“ Das große Aber lässt jedoch nicht lange auf sich warten. „Und das in verschiedenen Kombinationen“, fügt sie mit einem verschmitzten Lächeln hinzu. Ahnte man doch spätestens beim Anblick der vielen bunten Stecknadelköpfe und einer Unzahl an Klöppeln auf ihrem Kissen, dass die Sache einen Haken haben würde. Abschrecken lässt sich davon aber niemand. Und so findet sich schon zur Premiere der Lichtstube eine erste Schülerin, der sie ihr Wissen weitergeben kann. Auf ein rundes Polster pinnt sie eine einfache Mustervorlage, den sogenannten Klöppelbrief, und schon geht’s los: „Drehen, kreuzen, feststecken“, erklärt sie mit jedem neuen Arbeitsschritt geduldig, und es ist kaum eine Stunde vergangen, da sitzt eine frischgebackene Klöpplerin stolz vor ihren ersten Zentimetern selbsthergestellter Spitze.

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Im Hintergrund klappern derweil Stricknadeln und schnurren Spinnräder, darunter auch ein auffällig klein gebautes „Reisespinnrad aus Holland“. Ganz ohne Geräusch, aber „ebenso effektiv“ funktioniert eine Handspindel, an der sich gerade die zweite Lehrherrin des Nachmittags zu schaffen macht. Auch der Erfolg ihrer „Azubine“ lässt nicht lange auf sich warten: drei Meter selbstgesponnenen Wollfaden, ein wenig unregelmäßig dick vielleicht, lässt sie am Ende eines geselligen Nachmittags durch ihre Finger gleiten. „Der bekommt einen Ehrenplatz“, sagt sie bei der Verabschiedung zu Yvonne Dodel. Die gebürtige Württembergerin hatte vor einem Jahr den Anstoß zu dem neuen Projekt gegeben und nimmt nun zufrieden über die positive Resonanz der ersten Teilnehmerinnen Voranmeldungen fürs nächste Treffen entgegen. Früher, so hätten ihre Nachforschungen ergeben, seien die Lichtstuben mancherorts von der Kirche verboten worden: „Das war ein geschützter Raum – und so standen besonders die gemischten Lichtstuben, die vor allem von jungen Leuten aufgesucht wurden, im Verdacht, dass es da manchmal ganz schön hoch hergegangen sei." Als Partnerbörse hat die Lichtstube ausgedient und auch der Aspekt eines winterlichen Energiesparmodells ist in den Hintergrund gerückt. Vorrangig, sagt Museumsleiterin Sonia Fischer, sei sie in ihrer Neuauflage ein „Ort geselliger Zusammenkunft für Menschen, die gemeinsam kreativ sein wollen“. 

An jedem ersten Samstag eines Monats, das nächste Mal am 5. Mai, wird die Lichtstube von jetzt an für bis zu 15 Teilnehmer, immer zwischen 14 und 17 Uhr, geöffnet sein. Um besser vorausplanen zu können, bittet das Museums-Team um Voranmeldungen unter Telefon 08191/128360, montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr sowie per E-Mail an herkomer-museum@landsberg.de oder neues.stadtmuseum@landsberg.de.

Dieser Artikel von Minka Ruile erschien in leicht abgewandelter Form im Landsberger Tagblatt, 10.4.2018.


Premiere des Workshops Druckwerkstatt

Im Rahmen eines Workshops im Ferienprogramm der Stadt Landsberg feierte die neu eingerichtete Druckwerkstatt im Herkomer Museum Premiere. Kinder und Jugendliche konnten mit der über 100 Jahre alten Lithographie-Presse arbeiten. Der Steindruck ist ein sehr aufwendiges Verfahren, weshalb es nur selten erprobt werden kann. Unter fachkundiger Anleitung wurden alle Schritte des Steindrucks - vom Schleifen der Solnhofener Platten bis zum fertigen Druck - erklärt und natürlich praktisch umgesetzt. Der Workshop kann ab sofort für Kindergruppen und Schulklassen gebucht werden.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel im Landsberger Tagblatt.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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