Abstrakte Kunst mit dem Fensterwischer

Material Abstraktes

Vor ungefähr 100 Jahren fingen viele Künstler in Europa an "abstrakt" zu malen. Das bedeutet, dass die Künstler keinen bestimmten Gegenstand malten. Sie malten mit viel Farbe und mit Formen wie Kreisen und Rechtecken. Um am Ende einen Gegenstand in den Farben und Formen zu erkennen, braucht man viel Fantasie.

Abstrakte Kunst könnt ihr auch! Ihr braucht dazu: Papier, Acrylfarben und einen Fensterwischer.

Farbklecks für Abstraktes

Am besten wird das Ergebnis, wenn ihr vor dem Wischen einen farbigen Hintergrund malt. Auf Schwarz zum Beispiel strahlen die Farben später. Dafür streicht ihr einfach das ganze Blatt mit Farbe. Benutzt einen Karton als Unterlage und klebt das Papier mit Kreppband fest. Dann verrutscht das Papier nicht und der Tisch bleibt sauber. Wenn der Hintergrund getrocknet ist, kleckst ihr Farbe darauf. Nehmt am Anfang erst einmal zwei Farben.

Wischen der Farbe

Nehmt den Fensterwischer und setzt ihn oben am Papier an. Dann zieht ihr ihn über Papier und Farbe von oben nach unten und verwischt damit die Farbe. Wiederholt das auch von links nach rechts. Oder zieht die Farbe von den Ecken in die Mitte. Noch besser verwischt die Farbe, wenn ihr mit einer Sprühflasche ein bisschen Wasser aufsprüht. Lasst dann die erste Schicht etwas antrocknen.  In einer zweiten Schicht könnt ihr noch andere Farben dazu nehmen oder noch einmal die gleichen. Zieht sie wieder mit dem Fensterwischer über das Papier. Die neue Farbe legt sich über die alte drüber. Wenn ihr zu viel Farbe auf einmal verwendet, ohne die Schichten trocknen zu lassen, vermischen sich die Farben nur.

Abstraktes mit dem Fensterwischer

Lasst die Farbe gut trocknen. Zieht dann vorsichtig das Kreppband vom Papier und löst es vom Karton.

Welche abstrakten Formen zeigen eure Farben? Seht ihr eine Wasserlandschaft, eine Blumenwiese oder eine Stadt?

Wenn ihr Lust habt, schickt uns gerne ein Foto von eurer abstrakten Kunst an herkomer-museum@landsberg.de und wie zeigen es in der Bildergalerie.

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